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California Love

Der letzte Urlaub zu Besuch bei der amerikanischen Großfamilie kurz vor dem Lockdown.

The last vacation to visit the American extended family just before the lockdown.

Anfang März war sie geplant, die erste große Reise mit dem süßen Löwenjungen nach Kalifornien in die Heimat meines Mannes.

Und wir hatten viel vor. Meine Mutter und ihr Mann hatten beschlossen mit uns zu kommen, allerdings eine Woche lang alleine Richtung San Francisco unterwegs zu sein. Meine Schwägerin plante mit ihrer Familie aus Alaska anzureisen und wir hatten vor meine Cousinen aus Colorado in San Diego zu treffen.

Abgesehen davon das K alle seine zwischen Santa Monica und San Diego verstreuten Cousins und Cousinen kennenlernen wollte, sowie natürlich viel Zeit mit der geliebten Grandma und dem Rest der Großfamilie verbracht werden sollte.

In early March, it was scheduled to take the first big trip with the cute lion cub to California, my husband’s home.

And we had big plans. My mother and her husband had decided to come with us, but were traveling alone towards San Francisco for a week. My sister-in-law was planning to come with her family from Alaska and we were going to meet my cousins ​​from Colorado in San Diego.

Apart from the fact that K wanted to meet all of his cousins ​​scattered from Santa Monica all the way down to San Diego, as well as of course spending a lot of time with the beloved Grandma and the rest of the extended family.


Doch vor der Abreise waren wir dann doch etwas unsicher, ob das alles so klappen würde. Abgesehen davon, dass wir im Bezug auf die Pandemie noch scherzten, ob wir wohl noch zurück kommen würden, hatte der Kleine eine etwas unruhige Verdauung und ich hatte gar keine Lust mit einem sich übergebenden Kleinkind einen Langstreckenflug zu starten.

Doch da so viele wichtige Begegnungen auf dem Spiel standen, dachten wir uns Augen zu und durch. Naja, so eine Reise von insgesamt 20 Stunden mit einem kleinen Kind kann nur anstrengend sein, aber zumindest hatten wir beim Hinflug drei Sitze für uns und der Kleine konnte teilweise in einem Kindersitz schlafen. Also alles ganz ok.

But before we left we were a bit unsure whether it would all work out that way. Apart from the fact that we were still joking whether we would be able to come back, because of the pandemic, the little one had a somewhat troubled digestion and I had no desire to start a long-distance flight with a vomiting toddler.

But since there were so many important encounters at stake, we thought let’s just do it and hope for the best. Well, a journey of 20 hours in total with a small child can only be exhausting, but at least we had three seats for ourselves on the outward flight and the little one could at times sleep in a child seat. So it was ok.


Und im Endeffekt auch irgendwie egal, denn wie durch ein Wunder konnten alle oben genannten Familienmitglieder noch anreisen und wir alle noch ohne Kontakteinschränkungen sehen. Gerade weil die Lage zum Ende hin schlagartig ernster wurde, so dass wir sogar zwei Tage früher abreisten, wurde uns umso mehr klar, wie viel Glück wir da gerade gehabt hatten.

Und K hat es geliebt. Seine Highlights waren auf jeden Fall: zum ersten Mal das Meer sehen (und sich sofort hineinstürzten wollen), mit seinen insgesamt 10 (!) Cousins und Cousinen spielen (und überhaupt die ganze Aufmerksamkeit von der großen Verwandtschaft), Grandmas süßer Hund Poppy und das leckere jamaikanische Essen von Uncle Roy (siehe Jerk Chicken auf Foto oben) 🙂

Also wirklich, im Zweifelsfall, immer einfach machen! Man weiß nie, wie sich eine Situation innerhalb weniger Tage drastisch ändern könnte und nichts fühlt sich besser an, als den Liebsten nahe zu sein, obwohl sie am anderen Ende der Welt leben.


And in the end it didn’t matter anyways, because miraculously all the family members mentioned above could still arrive and we could see them without any restrictions. Precisely because the situation suddenly became more serious at the end, so that we even left two days earlier, it became all the more clear to us how lucky we had just been.

And K absolutley loved it. His highlights were definitely: seeing the ocean for the first time (and wanting to jump right in), playing with his 10 (!) Cousins ​​(and all the attention from his other relatives), Grandma’s cute dog Poppy and all that delicious Jamaican food from Uncle Roy (see Jerk Chicken in the photo above) 🙂

So really, when in doubt, just go for it! You never know, how a situation might change dramatically within a few days and nothing feels better than to be close to loved ones, even though they live at the other end of the world.